Schloß Neuschwanstein
![]() 1980 lockt es jährlich mehr als eine Million Besucher an. Ludwig II. wollte mit dieser Burg die Traumwelt Richard Wagners, den er über alles schätzte und liebte, bis ins kleinste Detail nachbilden. |
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An Wagner schrieb er, daß
das Schloß Neuschwanstein "im echten Styl der alten deutschen Ritterburgen" gebaut werde und "Reminiscenzen aus Tannhäuser und Lohengrin" enthalte. Architekt des Schloßes war Eduard Riedel. Am 5. September 1869 war die Grundsteinlegung des neuen Schloß Hohenschwangau. Ab 1874 war Georg Dollmann für das Bauvorhaben verantwortlich. Nach dem Tod Ludwigs II. im Jahr 1886 brachte Julius Hofmann bis 1892 das Bauvorhaben zum Abschluß. Die unterschiedlichen stilistischen Anschauungen der drei genialen Architekten fanden in das Bauwerk ebenso Eingang, wie die unterschiedlichen Vorstellungen des Königs, der jedes Detail akribisch prüfte, bevor er sein Einverständnis gab. Das Schloß steht 200 Meter über dem Tal auf einem Felsen und ist mit Kalksteinquadern vom nahe gelegenen Steinbruch verkleidet. König Ludwig II. bewohnte das Schloß erstmals von Mai bis Juni 1884. Am 12. Juni 1886 trat der König seine letzte Fahrt von Neuschwanstein nach Schloß Berg an, wo er dann am 13. Juni im Starnberger See den Tod fand. Auskunft
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